Büroteppiche Vachutta Reinigung in Wien


Teppichreinigung - professionell, sauber, rasch, verlässlich

Für die Spannteppichreinigung wird der Spannteppich mit einer alkoholischen Lösung vorgesprüht. Dadurch lösen sich die Schmutzpartikel von der Faser ab. Klebrige und fettige Substanzen werden angelöst. Nach einer Einwirkzeit von einigen Minuten wird unser Pulver in den Teppich eingebürstet.

Das Pulver besteht aus einer biologisch abbaubaren Zellulosematrix. In dieser sind die eigentlichen Schmutzlöser - Alkohole -  enthalten. Beim Bürstvorgang wird der nunmehr angelöste Schmutz von der Teppichfaser heruntergerieben. Durch die große Oberfläche der Zellulosepartikel wird der gesamte Schmutz gebunden. Nach etwa einer halben Stunde Trockenzeit wird das schmutzige Pulver mit einem sehr starken Bürstsauger wieder abgesaugt. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen eine schmutzabweisende Imprägnierung. Diese schützt die Teppichfaser und hält den Teppich wesentlich länger sauber.


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Ing. Vachutta

gerichtlich beeideter Sachverständiger

 

Naßreinigung durch schamponieren und extrahieren

Der Teppich wird mit einem biologisch abbaubarenTeppichschampoo einschamponiert, das zu einem kristallinen Rückstand eintrocknet. Danach werden der gelöste Schmutz und das Schampoo beim Extraktionsvorgang mit viel lauwarmen Wasser herausgesült. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen eine schmutzabweisende Imprägnierung. Diese schützt die Teppichfaser und hält den Teppich wesentlich länger sauber.

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Trockenreinigung durch Pulver aus Zellulose

Für die Spannteppichreinigung wird der Spannteppich mit einer alkoholischen Lösung vorgesprüht. Dadurch lösen sich die Schmutzpartikel von der Faser ab. Klebrige und fettige Substanzen werden angelöst. Nach einer Einwirkzeit von einigen Minuten wird unser Pulver in den Teppich eingebürstet.

Das Pulver besteht aus einer biologisch abbaubaren Zellulosematrix. In dieser sind die eigentlichen Schmutzlöser - Alkohole -  enthalten. Beim Bürstvorgang wird der nunmehr angelöste Schmutz von der Teppichfaser heruntergerieben. Durch die große Oberfläche der Zellulosepartikel wird der gesamte Schmutz gebunden. Nach etwa einer halben Stunde Trockenzeit wird das schmutzige Pulver mit einem sehr starken Bürstsauger wieder abgesaugt. Es verbleiben - im Gegensatz zu Naßreinigungen - keine Rückstände im Teppich.

Durch Zugabe eines medizinischen Desinfektionsmittels können bei diesem Arbeitsgang Teppichmilben vernichtet werden. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen eine schmutzabweisende Imprägnierung. Diese schützt die Teppichfaser und hält den Teppich wesentlich länger sauber.

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Teppiche mit Juterücken - richtige Teppichreinigung

Ein Wollteppich mit Juterücken kann nicht wie üblich naß gereinigt werden, da die Jute schrumpft und dadurch Spalten zwischen den Teppichbahnen entstehen. Die bessere Reinigungsmethode für solche Teppiche ist eine Extraktionsreinigung mit Alkohol. Der Teppich ist nach einer Alkoholextraktion wieder rasch trocken und voll benützbar. Die Fasern werden wieder weich und glänzend. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen eine schmutzabweisende Imprägnierung. Diese schützt die Teppichfaser und hält den Teppich wesentlich länger sauber.

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Milikenteppich richtige Teppichreinigung durch zertifizierte Fachfirma


Wir sind "Milliken-Approved Carpet Cleaners" für Millikenteppiche!

Zur Teppichreinigung wird der Teppich zunächst mit einem Prespray vorgesprüht. Dieses Produkt bewirkt eine Ablösung der Schmutzpartikel von der Faser. Zugleich werden klebrige und fettige Substanzen angelöst. Nach einer Einwirkzeit von einigen Minuten wird Capture-Pulver in den Teppich eingebürstet. Das Pulver besteht aus einer völlig biologisch abbaubaren Zellulosematrix, in der die eigentlichen Schmutzlöser - Alkohole und Detergentien - enthalten sind. Beim Bürstvorgang wird der angelöste Schmutz von der Teppichfaser heruntergerieben und durch die große Oberfläche der Zellulosepartikel gebunden. Das vorher rein weiße Capture-Pulver ist jetzt grau. Nach etwa einer halben Stunde Trockenzeit wird das nunmehr graue Pulver mit einem sehr starken Bürstsauger abgesaugt. Es verbleiben - im Gegensatz zu Naßreinigungen - keine Rückstände im Teppich.

Das Capture-Reinigungssystem ist 100% auf den Millikenteppich abgestimmt. Ihr Milliken-Teppich ist im Faseraufbau so stabil, daß Sie ihn mechanisch kaum zerstören können. Mit der Capture-Reinigungsmethode können wir Ihren Milliken-Teppich für die gesamte Nutzungsdauer sauber erhalten.

Wir sind "Milliken-Approved Carpet Cleaners" für Millikenteppiche!

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Schmutz- und Wasserabweisende Imprägnierung mit Scotchgard

SCOTCHGARD IMPRÄGNIERUNG

Durch die Scotchgard Imprägnierung bildet sich ein hauchdünner Schutzfilm um die Faser. Dadurch werden die vorhandenen Faserunebenheiten von diesem Film eingeschlossen. Dieser Schutzfilm ist fett- und wasserabweisend. Daraus ergeben sich zwei Effekte:

  1. Allgemeiner Schmutz besteht zu einem großenTeil aus fettigen Substanzen wie zB  Ruß der Abgase. Diese fettigen, schmierigen Stoffe kleben an der Teppichfaser und bewirken eine sogenannte Laufstraßenbildung.  Mit Scotchgard geschützte Fasern stoßen Fett ab und verzögern damit die Laufstraßenbildung erheblich.
  2. Verschüttete Flüssigkeiten können gar nicht oder nur sehr langsam in den Teppichfloor eindringen. Sollten sie eingezogen sein, können Flüssigkeiten leicht entfernt werden, da sie nur am Film, nicht aber an der Teppichfaser sitzen.

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Antistatische Imprägnierung nach der Teppchreinigung

Laut ÖNORM darf ein korrekt verlegter Teppich bei normaler Benutzung nicht mehr als 2000 Volt Spannung standhalten. Elektronische Geräte müssen laut ÖNORM einer Spannung von 5000 Volt standhalten. Damit ist eine ausreichende Betriebssicherheit für elektronische Anlagen gegeben.

Wenn sich Ihr Teppich zu stark auflädt, können wir ihn mit einem Antistatik Präparat behandeln. Wir garantieren dann, dass Ihr Teppich innerhalb der nächsten drei Monate niemals den Maximalwert von 2000 Volt überschreitet. Um eine hundertprozentige Sicherheit zu gewährleisten, muß diese Imprägnierung alle drei Monate wiederholt werden.

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Ing. Vachutta

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Brandschutz Imprägnierung Flammschutz Imprägnierung Brandreinigung

In allen öffentlichen Bereichen und vielen anderen Objekten schreibt der Gesetzgeber die Brandschutzklasse B1/Q1 vor. In den meisten Fällen können Teppiche, die die erforderliche Brandklasse nicht aufweisen, durch die Ausrüstung mit unserem Flammschutzpräparat im nachhinein flammsicher (B1) gemacht werden. Q1 (Qualmklasse 1) ist durch Ausrüstung normalerweise nicht erreichbar.

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Preise für Teppichreinigng Polstermöbelreinigung Flammschutz Imprägnierung

Es gibt verschiedenste Teppicharten, die mit teilweise sehr verschiedenen Methoden gewaschen werden. In Büros werden Teppiche meist am Wochenwende oder in der Nacht gereinigt um den normalen Bürobetrieb nicht zu stören. Darüberhinaus ist zu klären, ob die Büros von Ihrem Personal ausgeräumt werden oder von uns oder nicht ausgereäumt werden.

Aus allen diesen Gründen, ist es nicht seriös einen Einheitspreis anzugeben.

Bitte investieren Sie zwei Minuten Ihrer Zeit und rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne ausführlich am Telefon. Grössere Objekte werden vor Anbotslegung besichtigt.

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Filzbodenreinigung durch schamponieren und extrahieren

Filzböden müssen schamponiert und extrahiert werden. Das gelbliche Pulver der Pulverreinigung kann  mit einem Staubsauger nicht restlos aus dem Filzboden entfernt werden. Um den Schaum vollständig abzusaugen, muss die Extrahiermaschiene sehr hohe Saugkraft besitzen

 

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technische Erklärungen zur Teppichreinigung und Polstermöbelreinigung

 Nachstehend finden Sie einige der Aspekte, die bei einer fachmännischen Reinigung von Teppichen zu berücksichtigen sind. Grundlagen und Reinigung textiler Bodenbeläge Ein textiler Fußbodenbelag ist ein flächenförmiges Gebilde, das dafür vorgesehen ist, auf Fußböden in abgeschlossenen Räumen oder im Freien, die von Menschen begangen werden, oder auf derartige Fußböden entsprechend vorbereitete Unterböden gelegt zu werden. Im allgemeinen werden die textilen Fußbodenbeläge Teppiche (Ausnahme: Nadelfilz- und Nadelvlies-Fußbodenbeläge) genannt. Je nach Verwendungszweck oder Maß sind auch Benennungen wie Teppichboden, Brücke, Bettumrandung u. a. üblich. Einteilung der textilen Bodenbeläge: Diese können nach unterschiedlichen Gesichtspunkten eingeteilt werden: nach Faserart ( Wolle, Sisal, Polyamid, Acryl, Polyester, etc.) nach Struktur ( Schlinge, Velours, Vlies, Filz, Shag, usw.) nach Herstellungstechnik (Web-, Wirk- oder Strickteppich, Tuftingware, Nadelfilz oder – vlies, usw.) nach Verlegart und Maß (Teppichboden, Brücke, Bettumrandung, etc.) Die meisten Teppichböden werden durch Tuften hergestellt. Bei textilen Belägen mit schlingenartigen Oberflächen kann man unterscheiden: Feinschlinge (Boucle) Grobschlinge mit rustikaler Struktur (Berber) Hochtiefschlinge (Scroll) Einteilung der Bodenbeläge nach Materialart Fertigungsarten für Teppich -geknüpft -gewoben -getuftet -geklebt Fertigungsarten für Filz -genadelt -geflockt -gepresst Velours: Eine veloursartige Oberseite kann auf verschiedene Weise hergestellt werden: Web-, Wirk- und Tuftingteppiche mit Schnittpol Teppiche, deren Oberseite durch Scheren veloursartig gemacht wurde Flockteppiche polartige Nadelvliesbeläge, deren Oberseite durch Rauen veloursartig gemacht wurde Verschiedene Velours Kräuselvelours: Pol besteht aus überdrehten Garnen. Durch die hochgekräuselten Garne entsteht eine charakteristische, feinkörnige Oberfläche. Shag: Langfloriger Velours - besteht aus gedrehten Garnen, die einen Flor mit mehr als 15 mm Höhe bilden. Die Florschicht hat ein „zotteliges“ Aussehen. Saxony: Bezeichnung für einen mittelflorigen Velours in Grobteilung. Die Garne sind gedreht (Zwirn) und fixiert. Optisch ergibt die Polschicht Grobkorn-Punkteffekte. Der Saxony-Belag liegt zwischen Shag und Normalvelours. Plush: Bezeichnung für einen hochflorigen, dichten und weichen Velours. Splush: Bezeichnung für einen Schnittflor zwischen Shag und Velours, wobei die Garne nicht fixiert sind. Flokati: Bezeichnung für einen Langhaar-Flor-Teppich; oft werden solche Beläge auch als Hirtenteppiche bezeichnet. Schlingenveloursartige Oberflächen haben stellenweise schlingenartige und stellenweise veloursartige Flächen. Eine derartige Gestaltung der Oberfläche kann erzielt werden: bei Rutenteppichen (Webteppichen) durch Wechsel von Zug- und Schnittruten, bei Tuftingteppichen durch Schlingen-Schnittpol, bei Teppichen mit Schlingenpol durch Anscheren von höher liegenden Noppen, bei polartigen Nadelvlies-Fußbodenbelägen durch wechselnde schlingen und veloursartige Ausbildung der Oberseite. Die Rückseite von textilen Belägen: Ohne Rückseitenbehandlung: Textile Beläge ohne Rückseitenbehandlung lassen Feuchtigkeit und Staub bis zum Untergrund durch. Die Rückseite ist gleichzeitig die Unterseite des Belages. Mit Rückseitenbehandlung: appretierte Rückseite beschichtete Rückseite kaschierte Rückseite appretierte Rückseite: Es werden Substanzen aufgebracht die visuell kaum erkennbar sind. beschichtete Rückseite: Auf die Unterseite des Belages wird eine Aufstrichmasse aus Kunststoff oder Latex aufgetragen. Insbesondere bei Tufting-Belägen wird die Rückseite mit einem Verfestigungsanstrich beschichtet. Eine Rückseite mit Aufbau beschichtet, ist mit einer glatten, geprägten oder andersartig ausgebildeten Schicht versehen, die auch aufgeschäumt ( Planschaum, Kompaktschaum, geprägter Schaum) sein kann und die Rückseite nicht oder nur schwach erkennen lässt. kaschierte Rückseite: Die Rückseite wird mit einem textilen oder anderen vorgefertigten Flächengebilde (Gewebe, Vliesstoffe, Folie, Pappe) beklebt. (= Zweitrücken, nicht wesentlich am Aufbau des Belages beteiligt) Synthetische Zweitrücken erlauben auch eine nasse Grundreinigung auf feuchtigkeitsempfindlichen Unterböden und bei feuchtigkeitsempfindlicher Verklebung. Maßgebend für die Qualität eines Teppichbodens sind beispielsweise folgende Faktoren: Faserart Dicke des Belages Florgewicht Anzahl der Noppen Verschleißfestigkeit Widerstandsfähigkeit gegenüber statischer Aufladung Lichtechtheit Schmutz- und Pflegeempfindlichkeit Wassertropfenechtheit Wasserechtheit Brandverhalten Rollstuhlfestigkeit Beständigkeit gegenüber Chemikalien und Feuchtigkeit Usw. Einteilung der Bereiche: Hinsichtlich der Verschleißfestigkeit werden die Teppichböden in die Bereiche: Arbeiten Wohnen Ruhen eingeteilt. Zur Kennzeichnung dieser drei Bereiche verwendet man Symbole. Durch Zusatzsymbole werden noch weitere Anwendungsbereiche gekennzeichnet. Der Aufwand und Erfolg der Reinigung von Teppichböden hängt auch von deren Belagsfarbe ab. Für stark beanspruchte Räume sind daher optisch schmutzunempfindliche Farbstellungen zu wählen. Materialkenntnisse Beurteilung der Bodenbeläge: Vom Aussehen her kann oft nicht auf das Material und die Zusammensetzung geschlossen werden. Textile Beläge aus Wolle und synthetischen Fasern sehen sich oft täuschend ähnlich. Die Bestimmung eines Bodenbelages ist Erfahrungssache. Im Zweifelsfalle empfiehlt sich eine Nachfrage bei der Verlegerfirma oder dem Hersteller. Brennprobe: Einige Fasern werden angezündet. Art der Flamme, Geruch und Rückstand geben Aufschluss über das Fasermaterial: Wolle Synthetik Flamme/ Geruch: - riecht stark nach verbranntem Haar oder Horn - brennt gut - je nach Kunstfaser unterschied- liche Flamme - Faser schmilzt Rückstand/ Asche: - körnig, sandig, kann zerdrückt werden - fester Klumpen aus geschmol zenem Material Empfindlichkeit gegen Chemikalien: Naturfaser Kunstfaser unempfindlich SÄURE empfindlich bis PH 2 generell empfindlich LAUGE unempfindlich unempfindlich LÖSUNGSMITTEL generell empfindlich generell empfindlich WASSER unempfindlich Textile Fasern: Grundstoffe aller textilen Erzeugnisse sind textile Fasern. Sie sind längenbegrenzt oder theoretisch endlose Fasergebilde, die sich textil verarbeiten lassen (Spinnfasern und Endlosfasern). Sie besitzen gemeinsame Kennzeichen, eine im Vergleich zum Querschnitt große Länge, sowie ausreichende Festigkeit und Biegsamkeit. Eingeteilt werden sie z. B. nach ihrer Herkunft oder nach ihrem chem. Aufbau. Einteilung nach ihrer Herkunft: Naturfasern: pflanzlich (Baumwolle, Jute, Kokos, Sisal, Flachs, Hanf) tierisch (Wolle, Haare, Seide) mineralisch (Asbest, Wolle) Chemiefasern: halbsynthetisch (Viskose, Acetat) vollsynthetisch (künstlich hergestellte Fasern). Vliesstoffe: (Auch Faservliese genannt) sind textile Flächengebilde, die durch Eigenhaftung der Fasern aneinander oder durch präparierte Haftung entstehen. Haftung der Fasern aneinander kann durch „Nadeln“ (Fasern werden ineinander verhakt, so dass ein Nadelfilz entsteht) erzielt werden. Nadelfilze werden zum Beispiel als Teppichböden verwendet, wobei die Rückseite noch mit verschiedenen Beschichtungen versehen werden kann. Beflocken: Spezielle Art der Oberflächenveredelung mit feinen Fäserchen. Beflockt werden können neben Textilien auch Kunststofffolien, Kautschuk, Leder, Papier, Holz, Metall, Glas. Angewendet wird das Beflocken für Textilien verschiedener Einsatzgebiete wie z. B. Pelzimitationen, Möbelstoffe, Bodenbeläge, Taschen usw. Das Beflocken kann mustermäßig oder ganzflächig erfolgen. Wird ein Design durch Beflocken erzeugt, so spricht man auch von Flockdruck. Wirkware: Maschenware, bei der gleichzeitig mehrere Fäden – abhängig von der Stückbreite – in vertikaler Richtung Fadenschleifen bilden. Die normale Wirkware wird auf Wirkmaschinen hergestellt. Daneben gibt es auch noch Kettenwirkware; sie wird auf Kettenwirkmaschinen hergestellt. Wichtige Einsatzgebiete sind zum Beispiel Bekleidungsstoffe, Dekorationsstoffe, Herstellung von Teppichböden usw. Tufting: Nach dem Tufting – Verfahren können Teppichböden und Teppiche hergestellt werden. Es werden hierzu Florfäden aus synthetischem Material in Schlaufenform durch eine besondere Nähmaschine, die mit einer Nähnadelreihe versehen ist, in ein Trägermaterial ( z. B. Jutegewebe, Polyolefinbändchengewebe, Glasfaservlies etc.) eingenäht. Durch anschließende Latexbeschichtung des Teppichrückens werden die Fäden verankert. Der Teppichrücken kann zusätzlich mit Schaumstoff beschichtet werden. Je nachdem, ob die Polfäden geschlossen oder aufgeschnitten sind, wird zwischen Schlinge ( Boucle) oder Velours unterschieden. Knüpfmethode: Aus dem Orient stammende Teppiche sind meistens geknüpft. Diese Handarbeit ist sehr aufwendig – daher auch der teure Preis der Beläge. Die Knüpfmethode hat sich auch bei uns als Hobbybeschäftigung zur Herstellung wertvoller Teppichbrücken und -läufer durchgesetzt. Reinigungsmethoden Fleckentfernung: Flecken auf textilen Belägen sollten sofort, d. h. unmittelbar nach ihrer Entstehung behandelt werden. Aus diesem Grund gehört die Fleckentfernung mit zur täglichen Unterhaltsreinigung. Dies gilt besonders für zuckerhaltige Getränkeflecken auf Teppichböden. Die in den Belag eingedrungene zuckerhaltige Substanz hat durch ihre hygroskopische (wasseranziehende) Wirkung eine klebrige Eigenschaft. Dies führt bei der Begehung zu einer Bindung des losen Schmutzes. Je nach Frequentierung treten dann nach ein bis zwei Wochen an den entsprechenden Stellen Flecken auf, die eine anthrazitgraue Farbe haben. Die durch die Wiederanschmutzung entstandenen vermeintlichen „ Kaffeeflecken“ lassen sich dann nur noch mit großem Aufwand beseitigen. TUPFMETHODE Lösemittelhaltige Fleckentfernungsmittel Kältespray (Kaugummi) Fleckentfernungsmittel auf wasserlöslicher Basis SPÜLMETHODE Nasssauger Sprühextraktionsgerät Unterhaltsreinigung: Zur täglichen Unterhaltsreinigung gehören: Staubsaugen eignet sich für alle Beläge, der Reinigungserfolg ist allerdings begrenzt. Bürstsaugen wirkungsvollerer Effekt, da durch gleichzeitiges Bürsten und Saugen loser Schmutz besser aus der Tiefe geholt und an Fasern haftender Schmutz abgestreift werden kann. Fleckentfernung z. B. Tupfmethode, Spülmethode; Der Reinigungsaufwand hängt auch mit der Farbe der textilen Beläge zusammen. Bei hellen Belägen ist die sichtbare Verschmutzung größer, bei dunklen geringer. Heller Staub und Flusen sind auf dunkelfarbigen Teppichböden zwar eher selten zu sehen, lassen sich jedoch leicht entfernen. Melierte und gemusterte Beläge erweisen sich günstiger als einfarbige im gleichen Grundton. Zwischenreinigung: Teppichpadreinigung Reinigung mit Trockenschaum Reinigung mit Teppichreinigungspulver Bürstenreinigung mit Dampf Grundreinigung: Sprühextraktion Shampoonieren mit Nassschaum Kombination von Shampoonieren und anschließender Spülsaugung Vor der Ausführung einer Grundreinigung durch Sprühextraktion oder Shampoonierung sollte man nachfolgende vorbereitende Maßnahmen treffen: Grundreinigungsfähigkeit des Belages prüfen, bewegliches Mobiliar aus dem Raum entfernen, Fußbodenheizung abstellen, da sonst in den Bereichen, wo die Heizrohre liegen, Streifenbildungen auftreten können, Die mit dem Fußboden in Berührung kommenden Metallteile von Möbelstücken werden mit Folie überklebt, damit keine Korrosionsgefahr (Rost bzw. Rostflecken) und damit verbundene Verfärbung entsteht; dies gilt auch für Holzteile, um Stockflecken zu verhindern, Gründliches Entstauben des Teppichbodens mit leistungsstarken Bürst- oder Trockensaugern. Behandlungsfehler durch Borstenerzeugnisse: Rau werden (Nutzwertminderung, vergrößerte Wiederanschmutzung) von Nadelvlies belägen und Belägen mit rustikaler Struktur (Berber) beim dauernden Einsatz von Bürstsaugmaschinen, leistungsstarke Bürstsauger können zu „Einbrennern“ führen, wenn die Maschine zu lange auf einer Stelle steht, bei getufteten Boucle-Belägen können abstehende Fäden durch die Bürstenwalze über eine ganze Teppichbahn aus der Verankerung gezogen werden, so dass eine Fadenreihe fehlt, Bürstsaugen führt bei Langhaarteppichen und Shags zur Verfilzung, Wegen der Bürstenmechanik können Shags und Langhaarteppiche nicht shampooniert werden, da es ebenfalls zu einer Verfilzung kommen würde, Bei der Fleckentfernung dürfen textile Beläge mit Fasermaterial aus Wolle nur mit einer Detachurbürste bearbeitet werden (starkes Bürsten führt zur Verfilzung); Eine starke Durchnässung bei der Shampoonierung oder Sprühextraktion kann bewirken: Einlaufen von textilen Belägen aus Naturfasern (Sisal), Verspannte Teppichböden mit Juterücken können sich aus der Verankerung lösen, Farbstoffe können „ausbluten“, Bildung von Rostflecken (durch Metallteile) oder Stockflecken (bei Holzmöbeln), wenn Mobiliar zu früh eingeräumt wird, Mit Klebeband verlegte Teppichböden lösen sich ab, Wiederaufnahmekleber verlieren ihre Klebekraft, Quellung des Untergrundes bei auf Holzböden verlegten Belägen, Planschaum am Belagsrücken kann durch längere Feuchtigkeitseinwirkung – auch bei lose verlegten Teppichen – am Untergrund festkleben, Teppichböden mit Schaumrücken trocknen nur sehr langsam, da sie sich mit Wasser vollsaugen können, Dispersionskleber können reemulgieren. Schadensbilder einer falschen Behandlung: Einlaufen, Beulen- oder Blasenbildung, Wiederanschmutzung, Ausbluten von Farbstoffen, Stockflecken, Rostflecken, Flecken durch Grundgewebe, Migrieren von leitfähigen Klebern, Flecken vom Untergrund, Verfilzung, Einbrennung, Fadenzug, Zerstörung bzw. Faserschädigung; Um Schäden zu verhindern, muss die angewandte Reinigungstechnik auf die Beschaffenheit des Belages abgestimmt sein. Dazu müssen berücksichtigt werden: Polstruktur (Nutzschicht, Flor) Faserart Garnbeschaffenheit Färbung Trägermaterial Rückseitenbeschaffenheit Verlegeart Untergrund Bei der eingesetzten Reinigungstechnik müssen insbesondere berücksichtigt werden: Reinigungsmechanik wie z. B. Einwirkung von Borstenerzeugnissen (Bürstsaugen, Fleckentfernung, Shampoonierung, Pulverreinigung) Reinigungschemie wie z. B. die Einwirkung von viel Wasser (Durchnässung), tensidhaltige Lösungen, Säuren, Alkalien, Lösemitteln, Reduktionsmitteln, Oxidationsmitteln, enzymhaltige Lösungen. Temperatur Unproblematische Beläge: Unproblematisch sind bei der Reinigung Beläge mit folgenden Merkmalen: Velours- oder Schlingenausführung der Laufschicht (Polschicht) Fasern aus Polyamid oder Polyester Kein Trägermaterial aus Jute oder Baumwolle (sondern z. B. Polyolefinbändchenge webe oder Glasfaservlies) Dichter Schaumrücken Vollflächige Verklebung Chemie Teppichschaumreiniger: Enthalten Tenside, spezielle Fettlöser, Komplexbildner zur Inaktivierung der Wasserhärte und antibakterizide Stoffe, Schaumstabilisatoren, Polyacrylate zur Verbesserung des Schmutztragevermögens und Hemmung der Wiederanschmutzung. Prinzip der Schmutzentfernung: Der Schaum löst den Schmutz von den Teppichfasern bzw. Flor und hüllt die Schmutzpartikel ein. Shampoo trocknet zu einem kristallisierbaren Rückstand, der gut absaugbar ist und nach kurzer Zeit mit dem Bürstsauger abgesaugt wird. Wichtig: Schaum soll den Untergrund des Teppichs nicht nässen. Welche Anforderungen stellen wir an ein Teppichshampoo? Reinigungskraft muss möglichst hoch sein Neutral oder schwach sauer (PH 6-7), damit Farben nicht ausbluten Darf nur trockene (kristalline) Stoffe hinterlassen, die abgesaugt werden können sehr gutes Schaum- und Schaumstehvermögen schmutzhemmende und schmutzabweisende Wirkung geruchlos oder angenehm parfümiert gute, das heißt leichte Anwendung ohne Bestandteile (z. B. optische Aufheller), die die Farbe oder das Gewebe angreifen Sprühextraktionsmittel ( Teppichreiniger) Bestehen aus schaumarmen Tensiden, evtl. Entschäumern, Wasserenthärter (meist Phosphate) und Reinigungsverstärker. Sollen möglichst einen neutralen pH-Wert haben, damit die Farben nicht ausbluten Werden nach Herstellervorschrift in den Reinwassertank des Sprühextraktionsgerätes gemischt Sind flüssig oder pulverförmig im Handel erhältlich Teppichreinigungspulver: Bestehen aus einer Kombination von Trägersubstanzen und einer Wirkstofflösung Werden bei der Pulverreinigung als Zwischenreinigung von Teppichen und Teppichböden verwendet Trägersubstanzen sind z. B. Holzmehle, Maiskolbenschrote, Polyurethanhartschaummehle, etc. Wirkstofflösungen enthalten Lösemittel (meist Alkohole) und Tenside Das Reinigungssystem „Lösemittel/Wasser/Tenside“ schafft die Voraussetzung dafür, dass unterschiedliche Schmutzarten bei der Pulverreinigung zu entfernen sind, indem sie sich an die Trägersubstanzen anlagern, die später abgesaugt werden Fleckenentfernungsmittel: Tensidhaltige Produkte Eignen sich zur Beseitigung von Verschmutzungen wie z. B.: Schuhcreme, Öl- und Fettschmutz, Ruß, Kugelschreiber- und Filzschreiberverschmutzungen, Getränkeflecken (Kaffee, Tee, Cola, Wein, Fruchtsäfte etc.), Eiweiß, Zucker, Blut, Urin etc. Lösemittelhaltige Produkte Zum Einsatz kommen diese Produkte bei Verschmutzungen, bestehend aus: Teer, Asphalt, Filzschreiberstrichen, Klebstoff, Lack etc. Kaugummi – Entferner (Eisspray) Spezial – Fleckentfernungsmittel (Rostlöser, Entfärber, Fleckensalze) Antistatika: Verhindern eine elektrostatische Aufladung bei vorwiegend synthetischem Fasermaterial Wirken hygroskopisch (wasseranziehend) und machen dadurch die Oberfläche der Fasern leitfähiger – nur wirksam, wenn eine ausreichende Luftfeuchtigkeit vorhanden ist! Der Nutzen dieser Produkte besteht in der Reduzierung der Wiederanschmutzung (staubanziehende Wirkung), geringere Störquellen in Räumen mit elektronischen Geräten (Computer), weniger elektrische Schläge oder gar eine Funkenbildung. Die Produkte werden in der Regel mit einem Sprühgerät auf den Faserflor appliziert und anschließend manuell oder maschinell in das Flormaterial eingebürstet. Antisoilingprodukte: Sollen eine schnelle Wiederanschmutzung verhindern Derzeit werden Produkttypen auf Silikonbasis und / oder Fluorcarbonbasis angeboten Silikonhaltige Produkte haben eine gute abweisende Wirkung von Verschmutzungen auf wässriger Basis, gegenüber öl- und fetthaltigen Verschmutzungen ist die Schutzwirkung gering Produkte auf Fluorcarbonbasis haben eine gute Schutzwirkung gegen Öl- und Fettschmutz, aber eine geringere Abweisung bei wässrigen Verschmutzungen Der Nutzen besteht darin, das man die Häufigkeit von Grundreinigungen deutlich reduzieren kann. Vorraussetzung: ein tensidfreier Textilbelag, da die Tenside die hier gewünschte Oberflächenspannung des Wasser herabsetzen (shampoonierte Beläge müssen daher vorher gründlich mit viel Wasser durchgespült werden) Färbemittel: Zum Einfärben von textilen Belägen im Objekt seit einigen Jahren bekannt Farbstofflösung wird auf gereinigtem Bodenbelag aufgesprüht Flecken oder Vergilbungsstellen bleiben auch nach dem Einfärben sichtbar Weichspüler: Können dann zum Einsatz kommen wenn ein Veloursbelag nach dem Shampoonieren eine "erstarrte“ Oberfläche bekommt Diese Produkte enthalten kationische Tenside sowie Geruchsstoffe Können nach dem Sprühverfahren verarbeitet werden Biozide: können: akarizid (Hausstaubmilben) insektizid (Motten, Silberfischchen) fungizid (Schimmelpilz) bakterizid (desinfizierend gegen Krankheitskeime) wirken Die Wirksamkeit der Produkte hängt von der relativen Luftfeuchtigkeit ab Besonders wirksam sind mikrobiozide Ausrüstungen auf Belägen in Feuchträumen oder Übergangszonen, in denen eine permanente Abtötung der eingeschleppten Keime erfolgt.